Reisen und Schnee       27. Januar 2006, 17:04      in    

Super Anreise nach Cortina.

Der Flug von Köln nach Frankfurt (bitte nicht fragen warum) war zwar wegen eines fehlenden Landeslots in Frankfurt 45 Minuten verspätet, der Flug von Frankfurt nach Venedig dafür aber auch und ich habe ihn noch erwischt.

Felix, der aus Düsseldorf nach Frankfurt kommen sollte, hatte allerdings mehr als 45 Minuten Verspätung und hat die Maschine nach Venedig nicht mehr erreicht. Die gute Lufthansa hatte sie sich mit dem Boarding dann nämlich sehr beeilt, nur um daraufhin über 60 Minuten mit geschlossenen Türen am Gate zu stehen und auf einen Startslot zu warten.

Felix würde also die nächste Maschine nach Venedig nehmen und ich solange dort auf ihn warten. Ich war um 15:10 (statt um 13:20) in Venedig und Felix würde laut Plan um ca. 17:55 eintreffen. Na super.

Nach diversen weiteren Verschiebungen landete Felix dann um 20:09.

Ziemlich genau 5 Stunden nach meiner Ankunft.

30 Minuten warten auf’s Gepäck und schon ging es frohen Mutes auf zum Mietwagenschalter.

Auf die Frage nach Winterreifen entschuldigte sihc der freundliche Sixt-Mitarbeiter kurz und ging in ein Hinterzimmer, aus dem dann lautes hysterisches Lachen erschallte. Mit gerötetem Kopf und tränenden Augen erschien er dann wieder und fragte uns gefasst, ob wir denn auch mit Schneeketten einverstanden wären.

Die freundlich angebotenen Schneeketten hatte er allerdings nicht in der richtigen Größe da, so dass eine nette Autovermieterin einen Schlater weiter rechts bemüht werden musste, die dann auch ein frisch verpacktes Paar Ketten in der richtigen Größe hatte.

Ca. 25 km vor Cortina wurde der Schnee dann so biestig, dass mit den 205/55/16 Sommerreifen und einem Alfa ohne jegliche elektronische Fahrsicherheitseinrichtungen gar nichts mehr zu holen war.

Aber zum Glück hatten wir ja die Ketten der freundlichen Autovermieterin von einem Schalter weiter rechts und machten uns daran die Ketten aufzuziehen. Das hätte auch wunderbar geklappt, wenn wir 205/45/16 Reifen gehabt hätten.

Nach weiteren 5, ohne Ketten vorsichtig vorangetasteten, Kilometern stellten wir den Alfa dann auf einen Parkplatz und haben einen Kollegen angerufen, der uns dann mit einem A6 quattro problemlos abgeholt hat.

So kann man dann auch ganz entspannt um 23:30 im Hotel ankommen.

abgestellter Alfa

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